Historie des Vereinbarkeitslotsen

Ausgangslage für den Vereinbarkeitslotsen“ war das Projekt „Mobilisieren und Tun“ (MuT).

Das Projekt "Mobilisieren und Tun" hatte als zentrales Ziel, ein Netzwerk aus Bielefelder Unternehmen aufzubauen, die sich mit der Entwicklung und Implementierung von Angeboten zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf auf Beschäftigtenseite befassen. Dafür ist es auch erforderlich die bestehenden Angebote in Bielefeld zu erheben. Dies erfolgt derzeit.

Ziel ist es, im Projekt die Prozesskette der gewünschten Wirkungen aus dem Unternehmensnetzwerk mit ihren "Mitgliedern" unmittelbar und deutlich wahrnehmbar für die Beschäftigten der jeweiligen Unternehmen wirken zu lassen. Im Unternehmensnetzwerk "MuT" erfolgt zur Implementierung von Angeboten eine laufende inhaltliche Beratung der Unternehmen durch die Projektmitarbeiter. Sie umfasste die Beratung zu bestehenden Angeboten von entspr. Dienstleistern, die unternehmensspezifischen Voraussetzungen zur Verzahnung mit diesen Angeboten und die Schnittstellenklärungen in Bezug auf artverwandte Themen wie das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM).

Neben der Beratung durch die REGE mbH war ein weiterer Aspekt der gegenseitige Informationsaustausch der Unternehmen und der externe fachliche Input. Um den Ansprüchen des Projektfinanziers im Hinblick auf die Fortsetzung von praktikablen und nutzbaren Projektaspekten/-ansätze zu genügen, ist zum jetzigen Zeitpunkt geplant, die im Projekt praktizierte Arbeitsweise (Ansprache von Beschäftigten über das Unternehmen, betriebsübergreifender Wissenstransfer, zielgerichtete Hilfesysteme für Beschäftigte) im Zugang zu den entspr. Unterstützungssystemen fortzuschreiben. Dies erfolgt im Handlungsfeld „Familienfreundliche Arbeitswelt" durch den Vereinbarkeitslotsen. Im Projekt erarbeitete Leitfäden und „good practice“ werden durch den Vereinbarkeitslotsen weiter an interessierte Unternehmen getragen. MuT bildet aufgrund des komplexen Themas „Pflegevereinbarkeit“ und den multiplen Herausforderungen auch an Schnittstellen zu anderen Vereinbarkeitsthemen die Keimzelle des „Vereinbarkeitslotsen“.
Das Projekt MuT sowie diese Homepage zur Sicherung der Nachhaltigkeit der Erkenntnisse /Ergebnisse erfolgte aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Finanziers:

Zusätzlich wird nach Abschluss des Projektes „Berufliche RE-Integration und Elternschaft“ (B.R.E) die dortige Coachingarbeit für Beschäftigte genutzt, um diese im Hinblick auf die Beratungs- und Unterstützungssysteme in Bielefeld in die Lotsenfunktion einfließen zu lassen.