Delegation der FH Oberösterreich zu Gast

„Wir haben in unserer Arbeit mit den Studierenden festgestellt, dass es enorme Unterschiede bei den Integrationsmaßnahmen im Bereich der Arbeit für Asylsuchende zwischen Österreich und Deutschland gibt. Wir finden es spannend, wie diese Thematik im Jobcenter und bei der Regionalen Personalentwicklungsgesellschaft, REGE mbH, in Bielefeld aufgearbeitet wird. Daher holen wir uns im Rahmen dieser Studienreise auch Anregungen für mögliche Masterarbeiten zur Integrationsthematik bei den vorhin genannten Institutionen mit ihren bisher gemachten positiven Erfahrungen“, so Prof. Dr. Brandl von der FH Oberösterreich Linz.

Derart motiviert hat eine Delegation von Studierenden um Prof. Dr. Brandl das Jobcenter Arbeitplus und die REGE mbH, der Stadt Bielefeld besucht, um sich bei den dortigen Experten über zielführende und erfolgreiche Vorgehensweisen in der Arbeitsmarktintegration von Asylbewerbern und Geflüchteten zu informieren.

Während beim Jobcenter Arbeitplus über deren Arbeitsmarktintegrationsangebote und die speziellen Vorgehensweisen informiert wurde, ging es am Nachmittag darum, die Beratungs- und Vermittlungsangebote des Projektverbundes Alpha OWL II und die Angebote der REGE im Kontext von Spracherwerb, Arbeit und Beschäftigung für Flüchtlinge vorzustellen.

Die Gäste aus Österreich interessierten sich insbesondere für die Fristen von Arbeitserlaubnissen, die sogenannte 3 + 2 Regelung für Auszubildende, für den Aufenthaltsstatus der Gestattung, die Zugangsbedingungen zum Arbeitsmarkt, sowie die Residenzpflicht.

Auch die österreichische Delegation berichtete über die Integrationsarbeit von Geflüchteten im Alpenland, sodass es zu einem spannenden wechselseitigen Erfahrungsaustausch kommen konnte.

 „Wir haben sehr viele Ideen und Anregungen mit auf den Heimweg nehmen können. Es sind Parallelen, aber vor allen Dingen auch Unterschiede deutlich geworden, und es ist gut zu wissen, dass es hier wie dort Menschen und deren Institutionen gibt, die sich um die Integration von Neubürgern kümmern“, so das Fazit von Prof. Dr. Brandl und allen anderen Beteiligten.

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